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Gesetzliche Anforderungen Kassen TSE, DSfinV-K, KassenSichV, GoBD

Alle von uns angebotenen Registrierkassen, Kassensysteme und Kassensoftware erfüllen laut unseren Herstellern alle gesetzlichen Anforderungen, sind GoBD- & GDPdU-konform, haben eine TSE-Schnittstelle und eine einheitliche Schnittstelle für den Betriebsprüfer nach DSfinV-K (oder sind fristgerecht umrüstbar). Sie erhalten bei Kauf eine schriftliche Bestätigung.

Eine Kasse muss aktuell viele verschiedene Anforderungen erfüllen, um bei einer Prüfung nicht beanstandet zu werden. Anbei geben wir Ihnen einen kleinen Überblick. Für eine höhere Sicherheit können Sie unter der Telefonnummer 03726 79 79 0 - 0 eine individuelle Beratung zur Kassensicherheit buchen. 


Aktueller Stand 10.11.2019

Vom Bundesministerium für Finanzen ist das BMF-Schreiben zur Übergangsfrist bis 30.9.2020 veröffentlicht worden. Somit besteht ab heute Klarheit über die Übergangsfrist, was in der Übergangsfrist nicht beanstandet wird und was die Voraussetzungen dazu sind. Ich bin der Meinung das dieses Schreiben für alle beteiligten positiv ist. Allerdings ist das Schreiben kein Grund bis September 2020 untätig zu bleiben. Im Schreiben steht das "die technisch notwendigen Anpassungen und Aufrüstugen umgehend durchzuführen sind". Wir sind beruhigt das die Übergangsfrist sowohl die TSE betrifft wie auch die Prüfschnittstelle DSFinV-K - welche im ersten Entwurf noch fehlte und für Sie als Kunden eine doppelte Umrüstung bedeutet hätte.

Was steht genau im BMF-Schreiben?

  • Nichtbeanstandsungsfrist bis 30.9.2020, jedoch sind die Kassen umgehend umzurüsten
  • betrifft sowohl die technische Sicherungseinrichtung (TSE) wie auch die Prüfschnittstelle DSfinV-K 
  • gilt für alle Kassen - kein Ausschluß von PC-basierenden Kassen
  • Belegausgabepflicht ist hiervon unberührt, daher die Belegausgabepflicht tritt am 1.1.2020 in Kraft
  • Meldepflicht für Kassen ist auf unbestimmte Zeit, bis eine elektronische Übermittlungsmöglichkeit von den Finanzämtern geschaffen worden ist aufgehoben

Wie ist weiter zu verfahren?

Wir raten dringend davon ab tatenlos bis September 2020 zu warten. Im Schreiben wird deutlich daraufhin gewiesen das die Kassen trotz Nichtbeanstandsfrist umgehend umzurüsten sind. Die Finanzämter bzw. die Prüfer werden wissen ab wann bei welchen Kassentypen eine Umrüstung möglich sein wird und ab wann die TSE verfügbar sind. Wir empfehlen Ihnen daher sich bei Ihrem Kassenhändler bereits jetzt für eine Umrüstung anzumelden. Wir bescheinigen unseren Kunden nach Anmeldung das die Kassen zum aktuellen Zeitpunkt bis zum Erscheinen der Updates und TSE-Einheiten nicht umgerüstet werden können, bzw. das selbst wenn Update und TSE-Einheit im Laufe des Jahres 2020 verfügbar sind, wir aus zeitlichen und logistischen Gründen nicht alle Kassen sofort umrüsten können. Mit dieser Auftragserteilung, bzw. der Bestätigung durch uns und dem BMF-Schreiben sollten Sie meiner Meinung nach problemlos die Nichtbeanstandung in Anspruch nehmen können.

Bitte beachten Sie auch das wir als Kassenhändler nicht alle Kunden im September 2020 umrüsten können, sondern dies je nach Verfügbarkeit von Update und TSE-Einheiten die Kassen im Laufe des Jahres 2020 umrüsten müssen und werden.

Die Übergangsfrist gilt nur für Kassenbesitzer, für Kassenhändler ist es weiterhin verboten Kassen ab dem 1.1.2020 zu bewerben oder zu verkaufen welche keine TSE-Schnittstelle haben!

Das BMF-Schreiben können Sie sich hier anschauen bzw. herunterladen.


Stand 1.11.2019

Seit ca. 6 Wochen warten wir auf das offizielle BMF-Schreiben für die "kurze" Übergangsfrist bis 30.9.2020. Das Schreiben sollte bisher veröffentlicht werden, aber auch am 1.11.2019 ist dies nicht passiert. Aus einer internen Quelle haben wir erfahren das im bisherigen Entwurf ausschließlich eine Übergangsfrist für die TSE-Schnittstelle bzw. die TSE-Einheiten vorgesehen war. Alle anderen Anforderungen wie zum Beispiel die einheitliche Prüfschnittstelle DSFinV-K würden damit ab dem 1.1.2020 weiterhin gesetzlich gefordert werden. Laut unserer internen Quelle ist davon auszugehen das nun für alle Anforderungen bis zum 30.9.2020 eine Nichtbeanstandungsfrist geben wird. Dies erklärt unserer Meinung nach die Verschiebung der Veröffentlichung des BMF-Schreibens.

Zum aktuellen Zeitpunkt bis zur Veröffentlichung des BMF-Schreibens ist vollkommen unklar für welche Anforderungen es eine Übergangsfrist gibt und wer diese Übergangsfrist unter welchen Bedingungen in Anspruch nehmen kann. So ist um nur ein Beispiel zu nennen weiterhin fraglich ob es für die "kurze" Übergangsfrist bis 30.9.2020 genauso wie für die "lange" Übergangsfrist bis 31.12.2022  einen Ausschluß von PC-basierenden Kassensystemen gibt. Wir empfehlen daher alle Kassen welche jetzte bereits umrüstbar sind, bereits jetzt umzurüsten.  

Stand 25.10.2019

Eine Übergangsfrist bis Ende September 2020 ist beschlossen. Aktuell warten wir noch auf die Bestätigung durch das offizelle BMF-Schreiben um genaue und rechtssichere Informationen liefern zu können. Es ist aktuell unklar war die Übergangsfrist in Anspruch nehmen darf, für welche Kassentypen diese gilt (Registrierkassen und/oder PC-Kassen), ob die Übergangsfrist nur für aktuell nicht lieferbare TSE-Schnittstelle gilt oder auch für die DSFinV-K-Schnittstelle und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen.

Stand 18.9.2019

  • Zum aktuellen Stand sind noch keine zertifizierten Sicherungseinrichtungen, kurz TSE, lieferbar. Es haben sich 2 Hersteller beim BSI zur Zertifizierung angemeldet. Wahrscheinlich wird es bis zum 1.1.2020 für die TSE nur eine vorläufige Zertifizierung geben. 
  • Es soll eine Nichtbeanstandungsfrist für Kunden geben, welche sich rechtzeitig bis zum 31.12.2019 um eine Umrüstung ihrer Kasse bzw. um einen Neukauf gekümmert haben. Dann soll bis zum 30.9.2020 die Kasse nicht beanstandet werden. Das Schreiben ist jedoch noch nicht veröffentlicht - daher gibt es keine Rechtssicherheit.
  • Die einheitliche Prüfungsschnittstelle DSfinV-K ist ab dem 1.1.2020 vorgeschrieben - hier scheint es aktuell keine Übergangsfrist zu geben.
  • Die Übergangsfrist bis 31.12.2022 gilt nur für bauartbedingt nicht umrüstbare Kassen - PC-Kassen und Kassensoftware sind explizit vom Gesetzgeber von dieser Sonderregelung ausgenommen.

Anforderungen ab 1.1.2020 (TSE-Schnittstelle und DSfinV-K-Schnittstelle)

Die KassenSichV von 2017 schreibt eine zertifizierte Sicherungseinrichtung für Kassen und eine einheitliche digitale Schnittstelle für Prüfungen vor. Weiterhin wird die Speicherung der Grundaufzeichnung, die Protokollierung aller Vorgänge und die Anforderungen an den Kassenbeleg geregelt.

Anforderungen ab 19.6.2018 (artikelgenauer Verkauf)

Im Juni 2018 wurde in einem Anwendererlass die bereits gültigen Anforderungen an Kassen genauer beschrieben. So werden neue Anforderungen an die Grundaufzeichnungen gestellt, so zum Beispiel, dass der "eindeutig bezeichnete Artikel" zu erfassen ist. Es heißt zwar weiterhin "Werden der Art nach gleiche Waren mit demselben Einzelverkaufspreis in einer Warengruppe zusammengefasst, wird dies nicht beanstandet, sofern die verkaufte Menge bzw. Anzahl ersichtlich bleibt.", hier gibt es keine verbindliche Auskunft, was der "Art nach gleiche Ware" ist und jeder Prüfer darf die Grenze anders deuten. Daher empfehlen wir den artikelgenauen Verkauf. Dies gilt entsprechend für Dienstleistungen. 

Anforderungen ab 1.1.2017 (GoBD und GDPdU)

Im BMF-Schreiben vom 26.11.2010 wurde eine verschärfte Bestimmung für Bargeldgeschäfte mit elektronischen Kassen erlassen. Es müssen ab sofort alle Bons elektronisch unveränderlich 10 Jahre langs gespeichert werden, um bei einer Prüfung unverzüglich bereit gestellt werden zu können. Ein Vorhalten der Daten in ausgedruckter Form ist nicht mehr zulässig. Auch eine ausschließliche Archivierung der "Z-Tagesberichte" ist nicht mehr erlaubt.


Was passiert wenn meine Kasse die Anforderungen nicht erfüllt?

Bei Nichterfüllen der Anforderungen kann die Ordnungmäßigkeit der Buchführung in Frage gestellt werden, was zu einer Schätzung mit unkalkulierbaren finanziellen Folgen führen kann. Weiterhin darf der Prüfer ein Verzugsgeld ab 2.500€ verlangen, wenn die Daten nicht zeitnah zur Verfügung gestellt werden können.

Wie kann ich herausfinden ob meine Kasse die neuen Anforderungen erfüllt?

Nutzen Sie, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, unseren Selbstcheck oder vereinbaren ganz einfach unter 03726 79 79 0 - 0 einen kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin bei Ihnen vor Ort. Dann können wir uns Ihre vorhande Kasse anschauen und gemeinsam eine Lösung finden.

Was empfiehlt der Kassenprofi Kassensysteme Gebert?

Wir sehen hier einen dringenden Handlungsbedarf, da das Problem eventuell erst in vielen Jahren bei einer Betriebsprüfung sichtbar werden kann und Sie können dann rückwirkend über mehrere Jahre geschätzt werden. Kontrollieren Sie ob Ihre Kasse die neuen Anforderungen erfüllt und warten Sie nicht bis es zu einer Prüfung kommt. Fragen Sie Ihren Steuerberater, nutzen Sie den Selbstcheck oder unseren kostenlosen und unverbindlichen Beratungstermin.

Beratungshotline 03726 79 79 0 - 0


Selbstckeck "Kassensicherheit" - Testen Sie ob Ihre Kasse alle Anforderungen für 2020 erfüllt:

  • Ist Ihre Kasse für den Anschluß einer technischen Sicherheitseinrichtung TSE vorbereitet?
  • Hat Ihre Kasse die DSfinV-K konforme Schnittstelle für Ihren Prüfer?
  • Verarbeitet Ihre Kasse Gutscheine (Einzweck/Mehrzweck) steuerlich korrekt?
  • Ist Ihre Kasse jederzeit kassensturzfähig?
  • Sind Sie für eine Kassennachschau vorbereitet?
  • Werden alle Bons in Ihrer Kasse 10 Jahre lang unverdichtet und revisionssicher gespeichert?
  • Hat Ihre Kasse einen Manipulationsschutz und ein internes Kontrollsystem?
  • Werden alle Stornos, Preis- und Stammdatenänderungen elektronisch protokolliert?
  • Haben Sie für Ihre Kasse eine Bescheinigung?
  • Haben Sie eine Verfahrensdokumentation für Ihren Prüfer und liegt diese erreichbar in Kassennähe?

Wenn Sie nicht alle Fragen eindeutig mit JA beantworten können, sind Sie wahrscheinlich nicht im Besitz einer konformen Kasse, setzen sich einem hohen Risiko bei einer Kassenprüfung aus und es besteht dringender Handungsbedarf. Rufen Sie unsere Beratungshotline 03726 79 79 0 - 0 an und wir helfen Ihnen bei der Beurteilung, ob Sie Ihre Kasse weiterhin einsetzen können, ob eine Umstellung notwendig ist oder ob Sie eine neue Kasse benötigen.

Gern beraten wir Sie telefonisch, in unserem Showroom oder bei Ihnen vor Ort zu den neuen Vorschriften.

Terminvereinbarung: 03726 79 79 0 - 0.


 

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